4 Kilo Nudeln vom Pestostorm

Anfang des Jahres tobte ja der Pestostorm durch die deutsche Foodbloggerwelt. Auch ich hatte mich mit einem wirklich aromatischen Sauerampferpesto daran beteiligt. Meine Zielstellung dabei war wie bei den anderen auch, nicht jemanden (sprich der besagte Nudelsaucen- und Pestohersteller mit dem großen « B ») mit einem Shitstorm fertig zumachen, sondern mit einem kleinen Augenzwinkern einfach selbstgemachte Pesto-Möglichkeiten aufzuzeigen. Das Ergebnis vom Pestostorm der Küchenchaotin waren super 98 Pestorezepte. Hier könnt ihr euch alle Einreichungen anschauen.

Nachdem der « Storm » gestartet hatte, gab es dann noch eine Verlosung mit 15 Nudelpaketen von Birkel. Zusätzlich spendete Birkel noch 1000€ für ein wirklich interessantes Projekt. Nun wird der ein oder andere sagen, dass ist ja scheinheilig. Sich über eine Werbemaßnahme aufregen und dann selber Werbung machen. Auf den ersten Blick kann man das vermuten aber schon nach etwas Überlegung kommt man auf den Punkt – der Ton macht die Musik.

Wenn eine Firma bei mir anfragt, ob ich ihre Produkte testen möchte und das Ergebnis dann in einem Blogbeitrag veröffentlichen würde, kann ich entscheiden, ob ich das auch will. Ich hatte auch schon Anfragen nach dem Motto « Wir haben dir mal einen Beitrag geschrieben, wenn du den veröffentlichst, dann bekommst du…. ». Solche Sachen lehne ich gleich ab. Auch Anfragen von Herstellern, die nicht zum Thema meines Blogs passen, wie zum Beispiel ein Krawattenhersteller (ohne Quatsch, da hat bei mir jemand nachgefragt) lehne ich ab und vor allem wenn die Mail anfängt mit « Wir haben deinen bezaubernden Blog gefunden und weil der so gut zu unserem Produkt passt, möchten wir dir eine Zusammenarbeit vorschlagen…. ». Übrigens war der Krawattenhersteller hartnäckig, nachdem ich eine Auswahl an farbenfrohen Krawatten mit dem Thema meines Blogs dankend abgelehnt hatte, kam eine erneute Anfrage « Wir könnten für ein Gewinnspiel eine Auswahl an Seidentüchern zur Verfügung stellen. »

Wenn man dann auch noch damit einverstanden ist, dass ich in meinem Beitrag auch nur meine ehrliche Meinung schreibe und keine Lobhudelei, teste ich auch gerne mal neue Produkte. Ich lass mir eben ungern eine Meinung vorschreiben und würde einen positiven Beitrag zu einem Produkt, dass mich nicht überzeugt hat, für verlogen halten. Aber das ist ja das Schöne, auf meinem Blog bin ich der Chef.

Und damit bin ich wieder bei der ursprünglichen unglücklichen Werbeaktion. Wenn jemand ohne zu fragen einfach meinen Blog als Werbeplattform benutzt, habe ich damit ein Problem. Auch bei mir gibt es immer mal wieder solche nette Menschen, die aber Dank des Spamfilters von Blogger meistens nicht mal im Kommentarfeld auftauchen und wenn doch, dann lösche ich per Hand. Ich finde es schon eine Unart, wenn man auf irgendwelche Blogs hüpft, ein-zwei Beiträge liest (wenn überhaupt) und dann einen Kommentar hinterlässt, der nicht im geringsten zum Blogbeitrag passt aber der einen Link enthält.

So jetzt habe ich genug geningelt und komme zum eigentlichen Grund meines heutigen Beitrages. Ich gehöre zu den 15 Glücklichen, die ein Nudelpaket gewonnen haben. Ich bin ehrlich, bisher habe ich Produkte von Birkel noch nicht gekauft und war dementsprechend sehr neugierig auf die Nudeln. Persönlich kaufe ich bei Spaghetti immer eine italienische Sorte und bei kurzen Nudeln bin ich Fan eines regionalen Anbieters. Mal sehen, ob mich Birkel überzeugt.

Hier habe ich mal ein lecker Beispielfoto, wie die Nudeln zubereitet aussehen können. Das Rezept gibt es morgen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr

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